Die Münchner Modeszene (Die Jugend)

Heutzutage wissen sich die meisten Jugendlichen nicht zu kleiden. Um das genauer zu schildern, spreche ich hiermit meine geliebte Heimatstadt an. Wie es in anderen Städten zugeht, weiß ich nicht, das tangiert mich auch nur peripher, weil ich gebürtiger Münchner bin.

 

Jeder rennt dem neusten Hype nach, ich zähle auf: Ultra Boost, NMD (NOMAD) Runner, Yeezy Boost usw. Wenn in einem bestimmten Zeitraum was „gehyped“ wird, ist es ja nichts schlechtes. Im Gegenteil, ich bin der Meinung, das es etwas gutes ist. Zurzeit gerät modetechnisch alles außer Kontrolle in München. Mit der ganzen Boost-Technologie (Adidas), Trasher und Palace-Tees und und und… Die meisten scheren sich einen Dreck, wer diese Firmen gründet hat (Palace, Supreme, Trasher, etc.) aber allem hinterherlaufen, weil sie zu einer bestimmten Gruppe dazugehören möchten. Das meiste was ich trage – da fehlen mir auch die Informationen. Wenn es ein Asos-Oberteil ist, ist auch nicht vonnöten. Wer interessiert sich denn für den Background eines Oberteils, das zich Mal aufgelegt wurde?

foto-29-09-16-22-32-50

 

Bei den ganzen Streetwear-Brands ist es meiner Ansicht nach wichtig, weil man sich ja was dabei gedacht hat(außer damit Geld zu verdienen). Da steckt mehr dahinter als ein einfacher Print. Der Designer wollte damit eine Message rüber bringen und/oder seinen Standpunkt in der Fashion-Szene klar machen. Es ist schon sehr schwach, wenn man nicht mal weiß, wer, welche Marke gründete. Alles zu wissen ist Schwachsinn aber bisschen informiert zu sein, ist nicht schlecht. Das führt zu einer Ausgewogenheit und zu mehr Selbstbewusstsein, wenn man weiß, was man da überhaupt trägt. Man ist den anderen überlegener und weiß mehr als nur „Hype = kaufen“. In München wissen auch die meisten 12 jährigen Kids, was ein Yeezy Boost ist. Klar, Instagram ist eine sehr coole Plattform. Menschen können sich dort entfalten und entdecken wer sie sind, woher sie kommen und welche Richtung sie einschlagen wollen. Jetzt kommen wir zu den negativen Aspekten, anstelle von: ‚rausgehen und Fußball spielen‘ und das Kind Sein genießen, verfolgen sie auch wie Erwachsene die Trends im Internet. Und es heißt dann: ‚Am Handy, im Zimmer dahin schimmeln‘. Diese Kinder sind geblendet vom neusten Trend, weil sie „cool“ sein möchten, sowie dazugehören.

foto-29-09-16-22-33-43

Das macht niemanden cool. Cool ist es erst, wenn man sich bei den ganzen „Trends“ selbst findet, seinen Weg findet. Hype ist nichts schlimmes, es hat mir dazu beigetragen meinen persönlichen Stil zu finden. „MEINEN“ Stil, den ich mein ganzes Leben lang rocken werde. Nicht nur das, sondern auch flexibel mit verschiedenen Stilrichtungen zu sein. Nur einen Stil zu rocken wird schnell monoton. Wenn wir ehrlich sind, landen die meisten Sachen die im Trend waren im Müll oder sie werden links liegen gelassen, weil es nach einer bestimmten Zeit niemanden mehr interessiert, was man rockt. Für die breite Masse ist es einfach nichts lang zeitiges.

foto-29-09-16-22-34-02

Zu guter letzt: Die Münchner Jugend. Hört auf diese beschissenen engen Longtees zu rocken, die wie ein Lätzchen aussehen. Vor allem die, mit Reißverschlüssen von Kopf bis Fuß. Das sieht aus, als würdet ihr es als Toilettenpapierersatz benutzen. Nach spätestens 3 Jahren landet es im Müll, weil die meisten von euch sowas nicht mit 30 Jahren anziehen werden. So, ich wollte noch ein klein wenig meinen Senf über das Thema dazugeben. Weisheit des Blogs: Jeder Hype hat ein Verfallsdatum.

foto-29-09-16-22-46-00

Advertisements
Moubsen

Good Fashion -Bad grammar

One thought on “Die Münchner Modeszene (Die Jugend)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s