Shindy – DREAMS, uvm.

»Manchmal ist es echt deprimierend auf zerrissene Jeans und zu große Sweater reduziert zu werden.« – Shindy

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In diesem Artikel wird es nicht um die typischen Themen gehen. Ich wollte das Ganze nur mit dem Zitat beginnen. Es geht um Shindy. Die Standard Gebiete, wie seine Herkunft, Alter, Geburtsname, Weg zum Rap, möchte ich hier nicht ansprechen. Da kann man auch nur Shindy zitieren: „Du willst mich Kennenlernen? Kauf mein Buch, Biatch!“ Der Artikel soll von seiner musikalischen Entwicklung handeln, sowie die Folgen für seine Fans.

Shindys Vorgänger-Soloalben waren etwas ganz anderes, als sein aktuelles Album DREAMS. Das erste Album NWA war schon an den Flow der Amis angelehnt. Es ging gut ins Ohr, machte Laune und schilderte Shindys neues, bequemeres Leben. Das zweite Album FBGM ist epischer aufgebaut. Der Intro Song macht einem schon klar, dass er auf dem nächsten Level ist. Es klingt im gesamten aggressiver und arroganter. Es gibt mehr Vergleiche, mehr Fashion, mehr Prahlen, einfach mehr Shindy. 

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Zum Schluss die Krone seiner bisherigen Laufbahn: DREAMS. Hier sagte er selbst schon, dass er eine neue Etappe erreicht hat, zusammen mit seinem Team. Er schafft es Deutschrap so geschmeidig und locker rüber zubringen, wie  Ami-Rap. Die Meinungen spalten sich. Das ganze ging schon bei dem Song von Ali Bumaye feat. Shindy, Niko Santos „Sex ohne Grund“ los. Und zwar bei der Gesangs-Hook. Einige Fans bewegen sich noch auf der typischen Gangster-Rap-Schiene und sehen Shindys Wandel eher negativ. Obwohl er von Anfang an klar gemacht hat, dass er kein Gangster-Rapper ist. Ich sehe das anders und stehe mit dieser Meinung nicht alleine da. Jeder Song von DREAMS ist ein kleines Kunstwerk. Klar, nicht jeder Song gefällt mir genau gleich, geht ja auch gar nicht. Jedoch ist mein Favorit Heartbreak Hotel. Die Hook mit dem Autotune ist genau On Point. Nicht Zuviel und nicht Zuwenig. Das bleibt einfach hängen im Kopf #Ohrwurmgarantie. Oder der Song 31. Dezember, in welchem er einen Einblick in seine „Ängste“ und Sorgen zulässt. Das auch Shindy ein gottesfürchtiger Mensch ist, seine „Kaufsucht“ und den lockeren Lebensstil im Bezug auf die Frauen bereut. „Etage 29, sag‘, wie soll ich auf dem Boden bleiben?“ Trifft das ganze perfekt.

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Ich möchte jetzt auch nicht zu jedem Song meine Meinung äußern, da könnt ihr euch selbst ein Bild machen. Leider muss ich auch sagen, dass mich der Boxinhalt enttäuscht hat. Eine DREAMS Cap, signierte Karte oder Box und im besten Fall die DREAMS Regenjacke, hätte ich mir sehr gewünscht…Der Rucksack ist auch eine coole Sache aber hat nicht viel mit DREAMS am Hut. Der Preis des Inhalts ist mir auch egal gewesen. Hauptsache DREAMS. Das Manko ändert natürlich nichts an der Qualität der Musik, welche er immer höher ansetzt.

Zum Abschluss möchte ich Shindy noch Mal Props geben, für das mega Album und wünsche ihm viel Erfolg, auf dem Weg in den 31. Stock!

Author: Batu

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Moubsen

Good Fashion -Bad grammar

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