Crossbranding – Ja, Nein?

Die Mode nimmt viele Formen an. Individuen, welche sich für dieses Thema interessieren, versuchen oft mit ihren Styles etwas auszudrücken. Ob es düstere Emotionen sind oder in der Fashionszene rebellisch aufzutreten. Die Mode kann viele Gesichter annehmen. Kommen wir nun zu einem speziellen Gesicht, worüber sich die meisten Mode-Interessenten den Mund fusselig reden. Crossbranding – Ja oder Nein? Darf man überkreuzt verschiedene Brands tragen? Auch wenn die Kleiderorientierung der einzelenen Klamottenteile einer passenden Ästhetik entsprechen sollte, ist es einfach Tabu Brands zu mischen.IMG_1849

Klar, müssen auch Form, Proportion und der Schnitt übereinstimmen, damit das Gesamtbild stimmt. Aber nach wie vor, kann ich keine Adidas Jacke mit Puma Turnschuhen kombinieren. Ich mein, ich fahre auch nicht mit einem Porsche zum Lamborghiniautohaus und lasse es dort auf begutachten. Der selbe Fall: Ich trage eine Cap, auf der ganz fein bestickt SNIPES zu erkennen ist und kombiniere es mit einem KICKZ Tee – ein ganz klares NO-GO. Wie weit geht das Crossbranding? Flashback: Ich kam beinahe zu spät zur Arbeit, weil ich nicht aufstehen wollte (thats me). Ich, einfach noch eine Stunde vor Beginn (im Bett), musste mich so schnell wie ein Blitz anziehen. Nike Curved-Cap, meine Nike Pufferjacket, einen Supra-Ziphoodie, eine Noname-Jogginghose und dazu Supra-Turnschuhe. Geschwind machte ich mich auf den Weg in die Arbeit.

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Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass ich Nike mit Supra mischte und da fragte ich mich: „Ist es nun Crossbranding oder nicht?“ Da Nike ein Sportartikelhersteller und Supra ein Skatewearbrand ist. Also kam ich zur Antwort, dass ich überkreuzt Brands trug, obwohl das nicht mein Stil ist. Auch wenn Supra kein Sportartikelhersteller ist, ist es immer noch eine Marke, also ist es so gesehen Crossbranding. Die Blicke werden stets auf die Großmächte der Marken gehalten (Nike, Adidas und Puma). Wir schauen mit dem getäuschtem Auge. Marken wie Fila und Champion(die Ruinen der Sportartikelhersteller) darf man auch nicht mit anderen Marken kombinieren. Wie Adidas und Reebok. Reebok ist zwar die Tochterfirma aber dennoch eine eigenständige Marke. Das selbe Spiel kann man auch mit Nike und Converse spielen. Das ist haargenau derselbe Vergleich. Also mischt man quasi unbewusst Marken, fast alles ist „Crossbranding“, wenn man ehrlich zu sich selbst ist. Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, dann sollte man sich komplett in dem Brand einkleiden oder eine alternative Sache hinzu mixen (COS, H&M WEEKDAY, Uniqlo Etc).

Outfit: Komplett Adidas

 

Fotos: Kaluediary

Moubsen

Good Fashion -Bad grammar

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