Moubsen meets NO FAITH

Für was steht „No Faith“?

“NO FAITH“ (Kein Vertrauen) steht einfach dafür, dass man niemanden vertrauen sollte außer sich selbst. Sich einfach seinem Ding widmen, dass wars.

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Wann bringst du deine erste Kollektion raus?

Da bin ich mir noch nicht ganz sicher, wenn würde ich auf jeden Fall den Fall/Winter 2018 oder 2019 anpeilen. Die ganzen Kleidungsstücke, die ich momentan gestalte, sind nicht vergleichbar mit den zukünftigen Kollektionen, die ich raus bringen werde. Ich mache mir aber keinen Druck, die Kollektion kommt wenn sie kommt.

Okay Chillig.

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Welche Zielgruppe möchtest du mit deinem zukünftigen “Brand“ ansprechen?

Eigentlich will ich keine bestimmte Zielgruppe erreichen. Wem es gefällt, der trägt es halt. Ich mache es ja für mich und nicht für die anderen.

Ja man, so muss es sein!

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Hast du schon eine genaue Vorstellung von deinem ersten „eigenen“ Piece?

Ich bringe ja kein separates Piece raus, sondern eine gesamte Kollektion. Vorstellungen und die dazugehörigen Themen habe ich bereits, das ganze Input reicht für vier Kollektionen. Ich fange erst an die Vorstellungen zu verwirklichen, wenn das Ding am laufen ist.

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Du customized ja momentan einige Kleidungsstücke, hast du dich auf bestimmte Sachen spezialisiert?

Nein, nicht wirklich.
Wenn mir Leute Aufträge geben, mach ich das immer spontan und sehe dann im Verlauf was draus wird.

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Das mit dem „customizen“, wie lange machst du das jetzt schon?

Ich mache das erst seit ein paar Monaten, dass ganze ist auch mega spontan entstanden.

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Hast du irgendwelche Vorbilder in der Szene, die dich inspirieren?

Generell feiere ich schon ein paar Leute, jedoch lass ich mich am liebsten von meinem Umfeld inspirieren.

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Verlangst du für deine Aufträge auch Geld? Denn deine Arbeit ist ziemlich geil, wenn ich das mal sagen darf.

Nicht wirklich. Wenn mir Leute ihre Pieces von zu Hause mitbringen, verlange ich gar nichts. Wenn meine Interessenten neue Kleidungsstücke kaufen, und ich diese dann customize, verlange ich den Preis, welche sie für das Kleidungsstück bezahlt haben.

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Wann hast du angefangen dich für „Mode“ zu begeistern?

Vor zwei Jahren ungefähr.

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Die letzte Frage für heute. Ich sehe es schon kommen, es wird viel zu schreiben und korrigieren geben. Wie siehst du die heutige Modeszene als solche?

Das oberflächliche Interesse für Mode beginnt immer früher, jeder Zehnjährige möchte jetzt seine Yeezys haben. Die wenigsten haben Ahnung vom wirklichen Mode geschehen. Ich sehe sehr viele jüngere und angeblich modebewusste Menschen in unseren Laden reinsteppen, zwecks den Yeezys. Jeder soll tragen, was er für richtig hält, aber für sich selbst. Der Großteil trägt Labels für andere Leute, damit der Eindruck entsteht man hätte Ahnung. Ich meine jeder soll sich seine Off-White, Margiela, Moncler Bekleidung holen. Sieht es im Endeffekt nicht tragbar aus, sollte man es lieber sein lassen. Die Highendfashion kann man auch mit preiswerteren Alternativen kombinieren, wenn es im Endeffekt gut aussieht, kann man nichts dagegen sagen. Noch etwas ganz zum Schluss. Die Menschen achten nicht mehr darauf, was sich der Designer bei der Kollektion gedacht hat, sondern interessieren sich nur dafür wer es schon getragen hat. Diese Werte werden nicht mehr geschätzt, alles ist oberflächlich geworden.

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Ja man ich verstehe vollkommen was du damit sagen möchtest! Danke für das Interview und die starken pieces, die du für mich angefertigt hast.

Gerne Bruder.

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Jung, brutal, obszön und auch noch gut aussehend. In meinen Augen einfach nur Koitus. Der Jungdesigner von „NO FAITH“ fertigte mir einen Schuh an. Im Detail heißt das – er veredelte mir eine Silhouette. Um genau zu sein den Reebok Classic Workout Plus Vintage, welcher erst kürzlich erschien.(An dieser Stelle großes Shoutout an die Reebok-Familie!). Da der Schuh aus Leder angefertigt worden ist und von oben nach unten schneeweiß ist, war es kein Manko den Schuh ein klein wenig zu verunstalten.

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Den kreativen Teil des Projekts überließ ich ihm, weil er einfach in meinen Augen ein Genie ist und schon wissen sollte, was für einen Zirkus er da fabriziert. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Details sind immer noch die entzückendsten und auffälligsten Einzelheiten eines Klamottenstücks, davon hat der Schuh reichlich. Ziemlich viele kleine, jedoch aussagekräftige Details stecken in dem Reebok Classic Workout Vintage Plus. Das macht ihn umso geiler. Was jedoch mir persönlich auf dem Schuh zusagt, (Nein es sind nicht die Frauen, die auf dem Turnschuh abgebildet sind, obwohl die meinem Gemüt auch zusagen) sondern die Laces mit der „NO FAITH“ Aufschrift. Einerseits, weil ich mit dieser Detailveredlung überhaupt nicht gerechnet hätte und andererseits, weil es dem Customizing eine gewisse Note verteilt.

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Eine Note 1+++. „In Gott stecken die Details“. Der Zeitgeist treibt momentan, vor allem mit der „jüngeren Generation“ sein Unwesen. Sei es einen Blog zu starten oder ein Modelabel aufzubauen. Oder jeglich in verschiedensten Formen sich kreativ auszuleben. Wirklich niemand möchte mit 60 noch motorische Arbeit verrichten wie es jeder praktiziert. Dann nur „Halbherzig“, weil man unglücklich ist mit dem was man tut. Deswegen finde ich den jüngst ausströmenden „Zeitgeist“ mehr als gut. welche Junge Leute sich kreativ dirigieren können und ein Fundament erwachen könnte der mal für was größeres bestimmt ist.

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Ein Fundament voller Glückseligkeit und im Einklang mit sich selbst. „NO FAITH“ inspiriert mich enorm, auch wenn wir unser Herz unterschiedlichen kreativen Bereichen widmen. Schreibt es euch lieber jetzt hinter eure Segelohren! Für die Zukunft werden wir uns öfter zusammen tun, weil es einfach enorm viel Spaß machte mit ihm zusammen zu arbeiten. Ich hoffe, dass seine Ansicht ähnlich ist.
Das Outfit: WEEKDAY-Woolbomber, der ebenfalls customized NO FAITH-Coat, welcher mich ein klein wenig an Raf Simons erinnert. Der Aufdruck auf dem Mantel sind bloß keine Patches, sondern Lack aus der Spraydose. Secondhand-Patchwork-Hemd, die ASOS-Patchwork-Jeans und zu guter letzt der Reebok Classic Workout, customized bei NO FAITH.

Zuletzt bedanke ich mich noch Herzlich an Arlind, dass er uns beide zusammenführte! Bis zur nächsten Studio-Session.

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Fotos: Kaluediary

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Moubsen

Good Fashion -Bad grammar

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