Der Trip nach Berlin mit meinem Partner in Crime – Seyit

Seyit und meine Wenigkeit, verbrachten vor einigen Wochen unseren ersten gemeinsamen Urlaub. Der Wind wehte uns nach Berlin. Zwar sind wir kontinuierlich pleite, jedoch, würde dieser andauender Lebensstil, für Berlin ausreichen. Der groß, gebaute, monströse Riese – Seyit, sah nicht immer aus wie ein Bodybuilder der von der Nadel abhängig sei. Wir kennen uns seit dem ich denken kann. Ziemlich kitschig diese Romanze, wir lernten uns im Kindergarten kennen und leben seit her in derselben Hood. Die erste Klasse verbrachten wir auch zusammen, bis das Band brach. Er wechselte die Ausbildungsstätte. So wie das Schicksal es wollte. Ich würde es eher so betiteln, und nicht erwähnen das wir einfach nur ziemlich miserabel in der Grundschule waren. In der Hauptschule, wurde diese Romanze wieder zurück ins Leben gerufen. Lange Rede, kurzer Sinn, wir sind ziemlich beste Freunde.

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Ein gemeinsamer Urlaub war einfach fällig. Drei Nächte verbrachten wir in der Stadt, die niemals schläft. Zeitgleich zu der Berliner Fashion Week. Das restliche Taschengeld, welches jeder von uns noch in seinem Repertoire hatte, steckten wir ein und machten uns auf den Weg in ein neues Zeitalter. Wir wollten uns vom Fashionweek-Fieber mitreißen lassen. Die Messen sind uns erspart geblieben, einige Partys ebenfalls, weil der Blogger-Himmel mir zwitscherte, dass ich für diese Vorkommnisse noch nicht bereit sei. Oder meine derzeitigen Kontakte zu Mager sind, wie mein derzeitiger Armumfang. Schlussendlich war es uns gelungen auf die Reebok x Indiemag Party einzumarschieren. Ein einmaliges Erlebnis – Traumwelt. Nach langem hustlen wurde mir ein Blick in die Berliner-Kreativszene gewährt. Fotografen, Blogger, und Models die man einst nur in Instagram sah, tummelten sich auf einem Fleck. Ob es nun der Alkohol, oder ich persönlich war – dass weiß ich nicht.

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Die Spannung war enorm. So enorm das es mich fast zerriss, weil ich mein Idol hätte treffen können – er kam nicht. Der Brief an Mago Dovjenko findet bald seine Landschaft.

Berlin an sich, eine tolle turbulente Stadt. Kleine Unterschiede zwischen München: Die Stadt an sich ist ein bisschen schäbiger, dass U-Bahnnetzwerk ist etwas umständlicher als hier, dafür kommen die U-Bahnen im fünf Minuten takt. Drei Minuten war die längste Zeit, die wir für eine Bahn absitzen mussten. In zyklischen Abständen, hat das U-Bahnnetzwerk mehr Erschwernisse, im Königlichen Bayern/München. Weichen wir nicht vom ursprünglichen Thema ab. Zu guter letzt, der unbeschreiblichste Punkt. Die Menschen die in Berlin hausen sind viel herzlicher als die Münchner Popel-Gesellschaft. Klar kann man das nicht verallgemeinern, aber als wir fürchterliche Orientierungs Probleme am Hauptbahnhof hatten, wurden wir abgefangen, da einer der Herrschaften sah, dass wir total hilflos umherirrten. Daraufhin erklärte er uns, wie man aus dem Irrgarten herausfindet. Danke für deine Herzlichkeit schäbige Ruine aka die coolste Stadt in Deutschland. Vom Stil her, ist die Gemeinschaft sehr individuell, interessant, schmackhaft und mitreißend.

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Die Stil-Individuen, fühlten sich wie das erste mal verliebt sein an. Keine Yeezys in Sicht, als ich das Meer von stylischen Individuen erkundete. Was mich ein bisschen unter Schock setzte (weil ich den Luxus nicht gewohnt bin), war dass der Turnschuh der bis in den Himmel verehrt wird, so abgestoßen wurde, dass seine Daseins Berechtigung versiebte – Pachylemur (bitte googlen, möglicherweise versteht ihr nur dann den Vergleich). Ich durfte einen Haufen voller, sympathischer Leute kennen lernen, die ich zum Teil bereits aus den Social Media-Kanälen kannte.

Fazit: Berlin ist eine unterkühlte Stadt voller liebevoller, aufmerksamer Menschen. Der Döner in der schäbigsten Stadt Deutschlands, ist das Gourmet-vollste was ich jemals in meinem langjährigen Leben essen durfte. Mit einem kleinen Portmonee, kommt man in Berlin ganz gut rum, und eine Tourguide ist ermüdend, zeitaufwendig und kostspielig. Das Brandenburgertor zu mustern genügte wirklich. Vonnöten ist es die ganzen Stores abzuklappern, gut gemeinter Tipp, da wir den VooStore und das Firmament nicht in betracht bezogen haben. Bis zum nächsten mal Berlin.

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Moubsen

Good Fashion -Bad grammar

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