Blackoutmunich – 6 Years Of Madness

Lang und in einer Schlangen-ähnlichen Muster-Formation. Damit meine ich auf keinen Fall ein herabhängendes, schlaffes, nach unten gerichtetes Glied eines jungen pubertären Mannes, sondern die Schlange an der populärsten Veranstaltung Münchens. Das ist meine erste Begegnung im erwartungsvollen Blackout, welches einmal im Monat im P1 seinen ganz eigenen Lauf nimmt. Der diesmalige Anlass war das königliche sechsjährige Jubiläum, welches jedoch in Schau gestellt worden ist. Rin; A$AP Bari und A$AP Lou buchten sie in ihrer aus Stahl gemeißelten Festung, die undurchdringlich vor sich hermeißelt, Stück für Stück.

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Um allem noch das „i-Tüpfelchen“ aufzusetzen wird: „6 Years Of Madness“ zelebriert. Jene Area, die für unterstützungsbedürftig gehalten wurde, wurde im Handumdrehen zugänglich gemacht. Zum Weg der Terrasse, der zum Eingang des Palastes führt. So geschickt, wie ich unterwegs war, erforschte ich die einzelnen Palastregionen des P1. Der ziemlich breite Eingang mit dem auf dem Boden gerichtetem Rotlicht, warf mich mit einem Handkantenschlag in die Vergangenheit zurück, als ich mit engen Freunden die Herbertstraße in Hamburg besuchte, welche einen verstörenden Eindruck hinterlassen sollte. Zwei Areas erstreckten sich durch das P1 und die Terrasse auf welcher sich voll verschwitzte Party-Liebhaber zur einer Verschnaufpause versammeln konnten.

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Nach dem ganzen Turn-Up und der Schaustellung der Tanz-Moves ist eine Atempause sinnvoll. Eine Area war so konzipiert, dass besonders die Spuren von Trappern dort aufzufinden waren. Die zweite Area wurde so aufgebaut, dass genüssliche Afrobeats die Lenden der Besucher zum Lodern brachten und der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß wurde in der geschlossenen Umgebung bekanntlich gemacht. Nun wohlgemerkt wartete die Trap-Area auf mich, schließlich konnte ich bekannte Gesichter aufnehmen, die mir seit mehreren Jahrzehnten nicht unter die Augen gekommen sind.

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Diese Gesichter die sich aus einer Jahrzehnten, altertümlichen Gruft hervor streckten, feierten mit mir meinen Turn-Up des Jahres. Ich bin der eher spießige Typ, der eher selten sein Nest verlässt, um die Münchner-Clubszene zu erkunden, da das für mich nie große Bedeutung hatte. Da dies sich jetzt schließlich um Business handelt, wandelte sich diese kümmerliche Bedeutung in den coolsten Job um. Dieser Job musste von einem Tollpatsch wie mir verrichtet werden, der mit bürgerlichen Namen Moubarak Assima heißt. Das erste mal bei einer der renommierten Blackout-Veranstaltungen Münchens. Und dann so einen Abriss den ich vor einer sehr grauen, düsteren Zeit mal erleben durfte. Ich hoffe der Boden hat das Herumgeturne unserer freudigen Übermotivation an Lust und Laune überstanden. Nick Young aka. Swaggy P schlenderte ebenfalls in der Blackout: „6 Years of Madness“ umher.

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Fotos: Blackoutmunich

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Moubsen

Good Fashion -Bad grammar

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