Mein Urlaub In Carnous-Cassis (Frankreich) Und Wie Ich Schwimmen Lernte

Nach einer intensiven, zermürbenden dreizehn stündigen Autofahrt, sind wir nun in einer Paradies ähnlichen Obhut angelangt. Ein Traum von jedem Shinigami. Carnoux-Cassis. Carnoux-Cassis ist eine kleiner, netter Vorort von Marseille, nach Sagen eine der gefährlichsten Orte der Welt. Komplett von der Außenwelt abgeschottet, beurlaubten wir die entzückende Provinzstadt. Keine Hochhäuser, keine Busse, keine Bahnen und keine Trams. Und in ganz minimalen Zeiträumen hatten wirdas Privileg den Internetzugang nutzen zu können, welches hier nicht selbstverständlich war, jedoch ein guter Grund war, um einfach »Urlaub« zu machen und sich nicht von denWichtigkeiten“ des Netzes ablenken zu lassen.

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Wir verbrachten den spaßigen Trip in einem Ferienhaus. Die Zimmer waren dem entsprechend „verbarrikadiert“. Die Wände waren so dünn, wie von einer Menschen ähnlichen Haarstruktur. Schon die leiseste Bewegung, entsprach der eines Barbaren, weshalb Achtung geboten war für die Schweinereien, die man nachts, mittrieb.

Die Vegetation des Provinz-Staates sind sehr hoch erbaut. Egal in welches Gebiet man seine Nase steckte, es musste immer Bergauf gehen. Ob mit dem Auto oder zu Fuß. 

Da wo viel UV-Licht in einer unfassbaren Menge auf die Menschheit herabstrahlt, da muss es auch ein Meer geben.

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Welches es natürlich auch gab. Eine faszinierende Decke, die komplett aus natürlich, reinem Blau bestand in welches man sich für den ganzen Sommer zurückziehen wollte. Allerdings bestand das Problem, dass ich dank meiner schrecklichen Furcht unterzugehen, mich nicht in diese naturelle Begebenheit aus reinem Blau zurückzog. Die Angst unterzugehen war zu groß. Da das Leben ein reiner Vorgang der Bewusstseinserweiterung ist, habe ich in Erwägung gezogen „Schwimmen“ zu lernen.

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Da ich zweimal fast drauf gegangen wäre, wurde es Zeit für mich den eisernen Pfand eines Shinobi einzuschlagen und das in Stein eingebrachte Klischee, dass dunkelhäutige sich nicht übers Wasser halten können, bis auf den letzten Keim zu ersticken. Dies tat ich im Nachhinein, da wir in der Nähe vom Ferienhaus einen Pool hatten. Meine Freundin unterstütze mich mit vollem Einsatz, um mir die Angst aus meiner Seele zu rauben. Fünf intense Nächte vollzog ich den Akt der Übungen, welches mich auf die Wasseroberfläche halten sollte. Am Abreise Tag, war es nun soweit gekommen, um die gelernten Praktiken vorzuführen. Mit Stolz bewältigte ich den Weg eines Shinobi. Dank einer tollen Frau an meiner Seite, die mich nicht aufgab.

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Selbst wenn Ihr Geduldsfaden bis auf’s letzte strapaziert war und sie mich im Wasser hätte ertränken wollen. „Wer nicht hören will, muss fühlen“. Ich fühlte einiges. Einiges an Salz und Chlor, welches sich bei den Schwimmstunden wie die Pest in meiner Nasenhöhle ansammelte. Letztendlich lohnte sich diese gewagte Tortur. Ich nahm einiges mit. Nicht nur sich wie ein unästhetischer Frosch auf der Wasseroberfläche zu bewegen, sondern auch Erinnerungen und eine zweite Familie, die ich nicht so schnell hergeben werde.

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