Wenn Zwei Welten Kollidieren: Die Islamische Welt Und Die Westliche Welt. Wie Ich Diese Jedoch Unterschiedlichen Galaxien Unter Einem Dach Bringe

Es ist ein Leben auf Messers Schneide. Auf der einen Seite, möchte man die Tugenden und Weisheiten des Islams ausüben und praktizieren. Auf der anderen Seite, möchte man „jung“ sein und das wilde Leben genießen, welches einem in die Wiege gelegt wurde. Die „westliche Welt“ voller Regelverstöße und Verführungen, die einem auf dem Weg gelegt werden, machen das noch mühsamer. Ich wurde nicht in Togo erzogen, wie meine Eltern damals. Ich bin ein gebürtiger Münchner, auch wenn die dunkle Haut den Schein trügt.

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Meine Eltern sind streng gläubig erzogen worden, so wie sie mich erzogen haben. Ich glaube nicht, ich bezeuge, dass es wahrhaft nur eine Gottesgestalt gibt, die all unserer Leben einen Sinn gibt und steuert. Demnach auch der dauerhafte Besuch in der Koranschule, der jeden Sonntag stattfindet. Den Sonntag ein und aus. Und das für drei, mühsame Stunden. Natürlich ist es irgendwo spaßig und belehrend, den Islam bis in die Wurzeln kennen zulernen.

 

Seine Eltern stolz zu machen und alles was man aus dem Unterricht mitnimmt, anzuwenden. Aber als gebürtiger „Münchner“, die Lehre des Islams, in einem christlich geprägtem Land auszuüben gestaltet sich teilweise schwieriger als erwartet. Jeder Mensch schleppt seine eigene, schwere und erdrückende Last mit sich, die auf die Person abgestimmt ist. Nun ja, diese ist meine Last, die ich mit mir Rum schleifen muss.

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 Wenn ich mein Leben streng dem Islam widme,/gewidmet hätte, ist die Zeit die ich auf Erde verbracht hab, für die Katz gewesen. Tag für Tag versucht man sein bestes zu geben, das beste ist nicht genug, um im Paradies aus Bächen von Honig und Milch, welche niemals verderben, speisen zu dürfen. Zudem kommt, dass der Alltag einen in die Enge treibt, die Energie aus den Adern saugt und es schwer macht fünfmal am Tag zu beten. 11 – 20 Uhr Schichten, engstirnige Kunden und generell Stress, den man zu bewältigen hat. Nachdem die Chakren, komplett aus dem Körper ausgelaugt sind.

 

Den restlichen Tag möchte man nur noch in seinem Bett verbringen – bevor dieselbe Routine anschlägt. Wie ein von Itachi angewandtes Genujutsu, aus dem man nicht entrinnen kann. Bevor das Tsukoymi einsetzt, darf man nicht vergessen, die restlichen Gebete nachzuholen, an dem dich deine Eltern auch so süß und gebieterisch erinnern. Das Gebet wird vollendet. Keine fünf Mal, sondern, das vorherige Bittgebet, welches verpasst wurde.

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Nach all dem fühlt man sich, in seinen jungen gewieften Zwanzigern, total ausgelaugt und vom Leben erdrosselt. Ab und zu schmiegt sich der Gedanke in meiner Schädeldecke ein, dass ich doch mal gerne mit meinen Eltern die Rollen tauschen würde. Das erinnert glatt an die „Körpertausch-Technik“ von Ginyu aus dem Hit-Anime Dragonball Z. Vielleicht hat mich das Leben in seinen Klauen.

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Eventuell werde ich vom Bösen heimgesucht, aber reicht es denn nicht einfach ein gutherziger Mensch zu sein? Anscheinend nicht. Diese zwei diverse Welten lassen sich nicht vereinen. Es ist wie in der Mitte einer Brücke zu stehen und die beiden Ufer zu erblicken. Für welche Seite entscheidet man sich? Links oder rechts? Gut oder böse? Helal oder Haram? Wenn ich die Essenz, der Verbindung, dieser jedoch unterschiedlichen Welten erforscht und erprobt habe, werde ich sie beiden Welten preisgeben.

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Bilder: NOFUCKINGFAITH

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Moubsen

Good Fashion -Bad grammar

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