MOUBSEN

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MOUBSEN x KURORE

Die Stricke, an denen unsere heutige Gesellschaft gezogen wird, werden allmählich durchtrennt. Ein anwachsender Teil der Gesellschaft schafft es durch das große, vom System geschaffene Nebelfeld, welches unsere Sinne trübt und unsere Wahrnehmung mit Hilfe der Medien betäubt, zu durchblicken. Jeder Mensch kann als Individuum tun und lassen, was er will. Es ist jedem möglich zu sein, wer er sein möchte. Man muss nur über den Tellerrand hinausschauen, tief in sich gehen und alle äußeren Einflüsse, die dem Mindset schaden könnten, bei Seite legen. Hierbei kann es sich um alle möglichen Einflüsse handeln, seien es Familie, enge Verwandte, Arbeitskollegen etc. pp. Es geht darum der gesellschaftlichen Norm, in der wir uns momentan befinden, Einheit zu gebieten. Das ist es, wofür KURORË steht.

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Wir müssen keine Angst mehr davor haben, “anders zu sein“. Wir müssen uns nicht rechtfertigen, “wer wir sind“. Wir müssen uns nicht “alleine” mit diesen Dingen auseinandersetzen. KURORË ist ein Kollektiv aus genau jenen Menschen, die außerhalb der Box denken und sich nichtmehr blenden lassen von Dingen wie dem System, Stereotypen oder Schubladendenken. KURORË setzt das Individuum an erster Stelle.

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Auf gut-Deutsch-gesagt scheißen sie auf das konventionelle denken der heutigen Gesellschaftsstruktur. Schicke Klamotten machen jemanden nicht gleich “cool”. Es beginnt schon beim Mindsetting, bei der Frage danach, wer man sein möchte und ob man in dem großen Teich der einfach gestrickten Menschen mitschwimmen möchte, oder eben nicht.

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Anders zu sein entscheidet man nicht von heute auf Morgen. Es ist meiner Meinung nach schon als Naturell in einem verankert, oder man durchläuft einen Prozess, in dem es unabdinglich ist wirklich in sich zu kehren und sich selbst zu finden. Weshalb ich bis heute nicht verstehe, warum Menschen das kräftige Bedürfnis haben, zwanghaft cool sein zu müssen. Gebt euch Zeit und lernt euch selbst kennen. Alles und Jeder braucht seine Zeit zum Wachsen!

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KURORË ist nicht nur ein Kollektiv aus abtrünnigen Ninjas, sondern zugleich auch ein Klamottenlabel, das es schon seit ungefähr zwei Jahren gibt. Ihre Existenz haben sie aber nie an den großen Nagel gehangen. Bisher verkauften sie ihre Pieces nur an Familienangehörige und Freunde. Da ich, wie es der Zufall so wollte, heute zur Familie gehöre, hatte ich die Ehre ein paar Teile frühzeitig für mich zu ergattern, was mich sehr sehr stolz macht!

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Der Margiela inspirierte Schnitt (natürlich würden sie das niemals zugeben) des Signature Mountain Club ist gigantisch! Der Hoodie ist sehr weit und cropped geschnitten. Wie ich bei älteren Blogeinträgen bereits erwähnte, sagen mir weite Hoodies sehr zu, da ich für meine Größe(m.M.n.) zu breite Schultern habe und Hoodies deshalb schnell so aussehen könnten, wie ich es mir gar nicht vorstelle. Wie eine Presswurst eben. Der cropped Schnitt ist ungewohnt cool, man hat den Schnitt schon seit ein paar Jahren ab und an bei einigen Designer-Brands sehen können (Vetements z.B.). Viele meiner nicht-Modebewussten Freunde würden sich niemals trauen mit dem gewagten Schnitt auf die Straße zu gehen, weil es nicht der geltenden Norm entspricht und man schnell herausstechen könnte, aber ihr kennt mich ja, genau das will ich eben manchmal. An manchen Tagen mehr und an anderen weniger. Da ich mir sowieso einen schwarzen Hoodie zulegen wollte, kam der KURORË-Hoodie gerade richtig. Was mir vor allem schmeichelt, ist das gelungene KURORË-stitching, welches ungefähr an der Brusthöhe anliegt und der backprint am Rücken.

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Zu guter letzt zeige ich euch noch ein pechschwarzes T-Shirt aus dem kommenden Drop, mit einem Backprint auf dem Rammstein zitiert wird: “Ich werde in die Tannen gehen, dahin wohin ich sie zuletzt gesehen”, heißt es darauf. Dies ist ebenfalls sehr weit und cropped geschnitten und passt perfekt zum und unter den Hoodie.

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Der Hoodie entspricht der Größe 1. und das T-Shirt der Größe 2. KURORË berücksichtigt die konventionellen Größeneinheiten nicht (auf gut deutsch gesagt: sie scheißen drauf), da sie Menschen nicht nach dem Gewicht, dem Geschlecht, der Sexualität oder der Ethnie bewerten. Da jeder Mensch ein eigenes, spezielles Individuum ist sind die klassischen Größeneinheiten für KURORË schlichtweg sinnlos. Was ich auch wieder sehr gut heiße, nur muss man sich in die KURORË-eigene Größenanordnung einlesen, aber da kommt man mit kleinem Aufwand rein!

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KURORË schafft es frischen Wind reinzubringen. Mit außergewöhnlichen, besonderen Schnitten, hervorragender Qualität und einer Cooperate Identity, die sich gewaschen hat, ist KURORË meiner Meinung nach mehr als nur Klamotte. Ein detailliert ausgearbeitetes Konzept und Professionalität sorgen für einen riesigen Dunstkreis an Mystik und Coolness, der um sie herumschwirrt. Ich bin gespannt. Im Februar steht der erste offizielle Release ihrer Kollektion an und ich garantiere euch, dass ihr euch auf etwas gefasst machen könnt. Lasst euch überraschen!

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Fotos: Kaluediary

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