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Photodiary: Luis Dobbelgarten in München (Head of NO FAITH STUDIOS)

Der Kopf von „NO FAITH STUDIOS“ – Luis Dobbelgarten war in Town mit seinem Bruder Leon Dobbelgarten. Als die beiden bei mir im Laden waren (KICKZ) habe ich Luis vorerst gar nicht erkannt, da er so eingehüllt war, als komme er von einem Jedi krieg. Während mich die Gebrüder Dobbelgarten abholten, stand schon eine kleine Meute an modebewussten Jungs vor der Türe und geierten Luis an, als wäre er der größte Fashion-Gott schlechthin. Einer aus dieser modischen Clique hatte ihn erkannt und wollte daraufhin gleich ein Foto mit ihm machen, was sie auch taten- wahrscheinlich ist er ein stolzer NO FAITH STUDIOS-Piece Besitzer.

Wir machten eine kleine Rundtour durch die Münchner Innenstadt und ich zeigte ihnen einige Läden in denen ich noch selbst gar nicht gewesen war. Wenn sie nicht gewesen wären, (Luis und Leon, vor allem Luis) wäre ich wohl nie im Leben in diese Läden reingegangen. Zuerst sind wir zum Apropos gegangen – einem Concept Store in München. Wer Lust auf die aktuellsten Designer-Gewände hat, geht dorthin zum Shoppen oder wenn man einfach nur Lust auf spezielle Kleidungsstücke hat, die man eh nur eine Saison lang anzieht und im Handumdrehen wieder verkauft, weil sie schnell wieder aus der „Mode“ sind. Danach ging es ab zum Woman/Man, der sich ebenfalls im Highfashion-Bereich spezialisierte, nur etwas schlichter und Erwachsener würde ich mal behaupten. Apropos ist interessanter für die Jugendlichen, da sie Vetements führen, unter anderem Dsquared, Balenciaga und noch vieles mehr, was das junge Designerherz begehrt.

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Als wir diesen Designer-Traum verließen, zeigte ich Ihnen meinen Lieblings-Secondhand Store, welcher zwei Läden in der Münchner Innenstadt führt – den „Resales“. Wir sind zuerst zu dem an der Sendlingerstraße gegangen, da dieser ständig Burberry-Mäntel im Repertoire hat und ich wusste wie sehr Luis auf Burberry steht, weshalb ich ihn gleich dorthin entführen musste, um sein inneres Konsummonster zu befriedigen. Aber seine innere Gier biss nicht an. Er probierte ein paar Pieces – sind aber so schnell wieder herausgegangen wie wir hineingekommen sind. Der nächste Store war der Stierblut, der mir als „blvckfvshion“ Laden im Kopf hängen geblieben ist. Überraschender Weise, haben sie das Sortiment komplett neu umgekrempelt. Sie führen Marken wie; Dailypaper, DRÔLE DE MONSIEUR, Kappa Kontroll und noch viele verschiedene Brands, was eigentlich ganz cool war, da ich noch das alte Bild von ihnen im Kopf hatte, aber wie sagt man so schön: „Zeiten ändern dich, oder ein komplettes Sortiment“

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Wie Gott es wollte fand der Luis mal wieder nichts, aber dafür der Leon, der sich selten etwas gönnt, da er genau so broke ist wie ich. Doch der liebe Gott meinte es gut mit ihm und warf ihm ein Dailypaper-Overshirt in die Hände, welche sogar im Sale war. 60€ kann man auf jeden Fall für ein Dailypaper-Piece entbehren und ablichten konnten wir es gleich auch noch. Der nächste Store in den wir hineingingen, ist mein persönlicher Favorit (wie bereits erwähnt) nur das dieser wo anders stationiert ist. Nämlich der Resales am Stachus, wo man einige Schmuckstücke finden kann und man diese sicherlich länger als nur eine Saison tragen wird. Luis kam natürlich gar nicht auf den Laden klar und hat ihn beinahe komplette auseinander genommen (ich hätte Fotos machen sollen), diverse Kleidungsstücke lagen auf dem Boden – er zog sich nicht in der Umkleide um, sondern auf der Verkaufsfläche, gleich vor dem Spiegel, da er so hyped up war die Klamotten anzuprobieren.

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Anfangs dachte ich, dass Luis ein total introvertierter Typ sei, der gerne nur für sich ist und kaum redet, aber er ist das komplette Gegenteil von dem, was ich mir gedacht habe. Luis ist sehr extrovertiert, wie ein junger Hund der noch erzogen werden muss und sein Bruder ist da um ihm einen Klaps auf den Hintern zu geben, falls er mal durchdrehen sollte (hahaha). Bei jeder Gelegenheit hat er gefragt ob ich Bilder von ihm machen könnte, ich hätte niemals im Leben gedacht dass es eine schlimmere Person geben könnte als mich, in dieser Hinsicht, da ich meine Kollegen ständig nerve und sie anflehe ob sie Bilder von mir machen können. Doch Luis hat mich um einige Super Saiyajin-Stufen übertroffen. Das treffen wurde gleichzeitig zu einem kleinen Fotoshooting und einem entspannten Tag mit einer fremden Person, die ich einst nur aus dem Internet kannte und es war mir eine Freude diese Person im echten Leben kennenzulernen (und seinen Bruder natürlich auch). Zum Schluss noch riesen Respekt an einem 17 jährigen jungen Kerl, der eigenständig seine eigene Marke aufzieht.

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