MOUBSEN

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332 Neighborsofgod

Das war das erste Mal, dass ich auf einer Neighboursofgod Veranstaltung war, da ich eigentlich total ausgehfaul bin. Aber diesmal war ich motiviert, da „Youthofparis“ sich ebenfalls dort blicken ließ. Einer meiner Freunde (danke nochmal Rene), hatte ihn in die Stadt gelockt, damit wir die Nacht durchzelebrieren können und er uns ein bisschen von seiner Pariser coolness mit nach München bringt. Im Anschluss feierten wir, wie die exzessiven Partygäste im Berghain, nur dass wir keine komplette Woche am Stück durchfeierten.

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Die Veranstaltung der Gottes Nachbarn, findet immer am 3. Samstag des Monats im Bob Beaman statt. Die Veranstaltung ist recht frisch, da sie erst letztes Jahr im Juli ins Leben gerufen wurde. So unschuldig wie die Veranstaltung noch ist, wird diese auch von jungen Leuten geleitet. Neighboursofgod ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Münchner Clubszene, insbesondere für die junge Partymeute. Viel Hip-Hop, viele smoothe Beats (House-Beats und RnB) und das beste kommt zum Schluss. Noch viel mehr Trap! Ich weiß jetzt nicht, wie viele Frauen einen Bezug zu Trap-Musik haben und wie sie darauf abgehen. Aber ich glaube keine der Damen hätte Lust darauf von einem Schweiß durchnässten Typen angerieben zu werden (hätte ich auch nicht). Aber wie dem auch sei, die Bude muss beben, wenn man sich ins Trap-Gefecht hineinstürzt. Im Krieg wird es immer Opfer geben, ob Schweiß durchnässt oder nicht.

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Anfangs, als wir drinnen waren, war kaum was los, aber ich war auch recht früh da, ungefähr gegen 12 sollte es gewesen sein. Bis dahin war noch alles entspannt. Man hatte so viel Freiraum, sodass man noch ein Breakdance-Battle hätte veranstalten können. Anfangs umgarnte @lehviboy uns mit seinen sorglosen Beats. Um mir die Zeit möglichst schnell vertreiben zu können, (weil man sich in Clubs vorkommt, wie im Raum von Zeit und Geist; eine Minute ist gefühlt eine Stunde) bin ich mit Freunden ständig rausgegegangen um Konversationen mit ihnen führen zu können, bis das Bob Beaman irgendwann mal brannte. Man konnte sich kaum bewegen. Es war voller als voll. Man musste seine Ellenbogen ausfahren, um irgendwie weiter zu kommen, und dabei niemandem das Getränk runterzuhauen. Schließlich bahnte ich mir den Weg durch und gelang zur „Negro-Ecke“. Ja die Ecke heißt Negro-Ecke, weil sich gefühlt alle dunkelhäutigen Menschen, die bei der Veranstaltung waren sich dort aufhielten. Der Anblick auf die Meute, glich der einer Ameisenkolonie.

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Aus unerklärlichen Gründen, hatte man dann dort doch irgendwie Platz um die Hüften kreisen zu lassen, zwar nicht so viel Freiraum, aber es genügte. Andrew VVarholla zog die Meute ständig an die Leine indem er, sein House-Set auflegte, es war ein Mix aus Trap und House. Man wartete… und wartete, bis er endlich die Bombe platzen lies, jedoch hielt er uns ständig auf kurzer Distanz. Bis Lehvi seinen Part übernahm und einen Trap-Banger nach dem anderen auflegte und letzten Endes lies er die Katze aus dem Sack. Es hat sich angefühlt, wie sich von einer „Odama Rasengan“ treffen zu lassen, aber im guten Sinne natürlich. Ich fand es nur ein bisschen ärgerlich, dass es nach meinem Geschmack, viel zu viel los war. Aber wie sagt man so schön: „Ein voller Club, ist ein guter Club“ und was ich noch zu guter letzt sagen würde: „Die Musik und das Publikum, waren absolut Geisteskrank (Münchner Slang für: Einfach nur geil)“

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