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MAC MILLER

MAC MILLER

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Vergangen Freitag (07.09.2018) hat der bekannte US-Rapper, Mac Miller, nachts diese Welt verlassen.
Ich denke ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, dass ich tief bestürzt und geschockt von seinem plötzlichen Tod bin.
Erst vor kurzem hat Mac sein wunderbares Album „Swimming“ released und noch am Donnerstag vor seinem Tod schrieb er auf Twitter, dass er sich auf die Tour und die Zeit unterwegs freue. Ein Tag später war er tot.

Mac Miller hat unbestreitbar zu einem der besten, weißen Rappern Amerikas gehört und tut es immer noch.
Er ist sich, seinem verspielten Flow über dope Instrumentals und seinen tiefgründigen, nachdenklichen Texten immer treu geblieben. Trotzdem hat er sich stetig weiterentwickelt und uns mit seinen insgesamt fünf Mix Tapes immer wieder aufs Neue vom Hocker gehauen.

Ursache für seinen Tod soll angeblich eine Überdosis Drogen gewesen sein. Und schon in der Vergangenheit kam immer wieder auf, dass Miller ein Drogenproblem hat. Man hat ihm den Verfall äußerlich auch angesehen.
Die Drogen sollen unter anderem auch Grund für die Trennung von Ariana Grande im Mai 2018 gewesen sein.

Mac Miller war nie einer von den Lauten im Rap-Game. Ich habe ihn immer als sehr humbled empfunden.
Mit welchen Dämonen er in letzter Zeit zu kämpfen hatte kann ich nur mutmaßen. Sicher ist, dass Miller und seine Musik oft mit einer ungesunden Mischung aus Anerkennung und Ablehnung konfrontiert wurden. Ich denke zudem, dass ihn die Trennung von Ariana tief getroffen und verletzt hat.
Es wurde viel geredet und noch mehr gemutmaßt. Auf „Swimming“ äußert sich Mac in dem Track „So it goes“: „In jeder Unterhaltung: Wir als Thema“.
Er zog sich nach der Trennung aus dem Internet zurück. In einem Interview sagt er „Ich habe schon meine eigenen Probleme, mit denen ich klarkommen muss, wie soll da noch Raum für all die anderen sein?“

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Mac Millers Tod reiht sich in eine Serie von jungen Rappern ein, die in den vergangenen Jahren extrem jung gestorben sind.

Ich denke zurzeit viel über einen Grund dafür nach. Zu einem wirklichen Ergebnis bin ich leider noch nicht gekommen.
Aber ich glaube, das unsere schnelllebige Gesellschaft eine große Rolle spielt. In Zeiten von Social Media, in denen wir uns von dem einen Hype in den nächsten stürzen musst du als Person des öffentlichen Lebens in aller Munde bleiben, sonst bist du ganz schnell weg vom Fenster. Diesem immer größer werdenden Druck standzuhalten ist unglaublich schwer und Drogen werden sehr schnell zum vermeidliche süßen Retter.
J.Cole hat nach Mac Miller folgende Wort veröffentlicht.

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Diese Worte sind zwar an Coles Musikkollegen gerichtet, aber ich finde sie sollten auch für uns gelten. Es ist da draußen nicht immer leicht, gerade wenn am etwas anders als der Mainstream ist, sei es aufgrund seines Styles oder dem was man tut. Daher meine Bitte an euch: wenn es euch schlecht geht, redet miteinander, hört euch zu und supportet euch.
Und am wichtigsten – Social Media ist nicht Alles.

IMG_3830Leider merkt man oft erst nach dem eine Künstler gestorben ist, wie gut seine Kunst eigentlich war bzw. ist.
Zu mindestens geht es mir gerade so. Klar, Mac Miller gehörte fest zu meinem Musik-Repertoire. Aber jetzt wo ich hier auf meinem Sofa sitze, diesen Text hier schreibe und mich noch einmal durch seine Musik höre, realisiere ich erst, was für einen unglaublichen Rapper wir am Freitag verloren haben.

Mac Miller ist viel zu jung gestorben und ist 26 Jahre alt geworden. Hinterlassen hat er uns Musik, die Ihn unsterblich macht.
Musik, die ich mit entspannten Sommerabenden aber auch aufregenden House Partys verbinde. Musik, die für dich vielleicht auch mit etwas verbindest. Wenn dem so ist schreibt es doch mal in die Kommentare.

Vielen Dank Mac Miller
Ruhe in Frieden
Ich hoffe du bist an einem Besseren Ort.

Text: Isaac Martinez

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