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Ein paar Worte von Fredrik Fuchs aka Freddisson: BE YOURSELF

Nun wird es wieder Zeit für ein paar persönliche Worte welche diesmal von Fredrik Fuchs aka @freddisson kommen. Weshalb ich ihn den Gastbeitrag veröffentlichen lasse habe, hat einen einfachen Grund. Weil ich ihn in diesem Aspekt einfach fühle. Man versucht sich für Menschen zu verbiegen die einem eh scheiß-egal sind. Man verformt sich solange wie ein rückratloses Gummibärchen, bis man den Personen gefällt, welche man so hoch ansieht oder Riesen Respekt zollt. Bis sie anfangen hinter deinem Rücken schlecht zu reden und dir jeglichen Erfolg nicht gönnen, obwohl man wirklich alles gibt. Man hört gar nicht mehr auf, auf das Gaspedal zu treten, bis man sein Ziel erreicht hat. Aber sie gönnen einem nicht, weil sie selbst nicht weiterkommen und viel zu viel Zeit dafür aufbringen, andere Leute runterzumachen.

Als ich meinen Blog gestartet habe, wurden mir viele Steine in den Weg gelegt (zum Teil legte ich sie mir auch selbst) und musste diese auch wieder mit eigener Kraft zur Seite schieben, bis ich meinen „Pfad“ für mich entdecken konnte. Und das was mir wirklich sehr geholfen hat, war es mir selbst treu zu bleiben. Einfach ehrlich zu mir selbst zu sein. Und mit diesem Gedanken schob ich alle Steine samt die kleinsten Trümmer weg. Nun gebe ich wirklich einen fick darauf was andere zu mir oder über mich sagen. Es ist egal ob sie es schlecht oder gut finden was ich da mache. Hauptsache ich zieh mein Ding durch und bin zufrieden mit meinen Taten. Und das bin ich momentan sehr. Ich will jungen Leuten wie @freddisson eine Plattform bieten, wo sie sich zum Teil in schriftlicher Form so austoben können wie sie wollen. Weil man mit dem kreativen Aspekt einfach seinen Dämonen austreiben kann, den man sich in sich trägt und eventuell hilft es auch den ein oder anderen Menschen sich zu öffnen.

Ich wollte die persönliche Schiene eigentlich sein lassen, aber ein Teil von mir sagt einfach, dass es sein muss. Ich bin ein viel zu emotionaler Typ, um einfach nur über „Mode“ zu schreiben, weil es viel zu oberflächlich ist. Klar. Ich möchte auch in dem oberflächlichen kreativ- oder Blogger-Game mitwirken – ich will es aber anders machen. Und das werde ich auch. Und ich werde definitiv mit meinem Blog Leute zusammenzubringen, um sich aneinander besser verstehen zu können. Mit Freddy fangen wir mal an.

Danke für die Worte, Freddy! Und verliert euch nicht selbst! Den Fehler hätte ich fast gemacht.

Ein paar Worte von Fredrik Fuchs aka Fredisson: BE YOURSELF

freddisson (3)

Ich habe nur noch daran gedacht was Andere von mir denken. Immer so gehandelt dass möglichst viele Menschen mich mögen. Habe ich Mist gebaut, wurden Ausreden gesucht anstatt zuzugeben, dass ich einen Fehler gemacht habe. Mein Selbstbewusstsein war = 0. Ich hatte mich selbst eigentlich komplett vergessen, es ging mir nur noch um die Meinung meines Umfelds. Ich ging auf viele Feiern, aber nicht weil ich unbedingt wollte, sondern weil ich Angst hatte etwas zu verpassen, ausgegrenzt zu werden oder als Langweiler dazustehen.

Das Schlimmste daran: Ich habe Das jahrelang so mitgemacht.

Das Medium, welches mir meiner Meinung nach wirklich geschadet hat, war Snapchat. Zwischenzeitlich habe ich mit rund 40 „Freunden” über die Plattform kommuniziert, mit Manchen mehr mit Manchen weniger. Im Minutentakt habe ich Bilder verschickt und erhalten. Bei so vielen Kontakten ist es klar, dass man nicht immer allen einzeln antworten möchte, weshalb meistens auch einfach nur inhaltslose „Massensnaps” hin und her geschickt wurden. Irgendwann war es dann soweit, dass Snapchat fester Bestandteil meiner Tagesplanung wurde. Ich war definitiv abhängig wenn ich jetzt auf meinen Konsum zurückschaue. Abhängig von Anerkennung & Bestätigung.

All das wurde mir aber nicht etwa nach langem Nachdenken klar, sondern beim Versenden eines weiteren „Gute Nacht – Massensnaps”. Ich war am auswählen all der Menschen die zum x-ten Mal gut schlafen sollten, als mir ein Wort durch den Kopf ging:

Warum.

Warum machst du das? Warum verschwendete du deine Zeit mit so unnötiger Schei*e wie Snapchat? Warum gibst du vor jemand zu sein, der du nicht bist? Warum?

Ich schickte den Snap nicht ab.

freddisson (2)

Als ich am nächsten Morgen aufwachte und wie sonst auch erstmal auf mein Handy schaute, sah ich hinter den ersten Kontakten bereits die Sanduhr, die einen vor dem Verlust der Streak warnen soll. Doch es war mir egal. Zum ersten Mal war mir das komplett schei*egal! Ich war unerwartet glücklich darüber und ignorierte auch die fast schon verzweifelten Anfragen doch bitte auf Snapchat zu antworten.

Es klingt vielleicht komisch oder dumm, aber dieser kleine Schritt war bis jetzt einer der besten Schritte in meinem Leben. Ich fing langsam aber sicher an es nicht mehr jedem Recht machen zu wollen, Selbstbewusstsein aufzubauen und mich nicht mehr an der Meinung anderer zu orientieren sondern zu machen was ICH will.

freddisson (4)

Ich bekomme vor allem auf Instagram viele Nachrichten in die Richtung „Trägt du das auch draußen? Ich finds mega cool, aber würde mich das nie trauen.”. Das ist einer der Gründe warum ich diesen Blogeintrag schreibe, weil ich wirklich das Gefühl habe, dass viel zu viele Menschen genau aus diesem Grund unglücklich sind:

Sei du selbst! Sag DEINE Meinung, mach das was DIR gefällt und zieh an was DU tragen willst!

Als ich mit dieser neuen Einstellung das erste Mal das Schulhaus in der oben zu sehenden Cordhose betrat, wurde ich prompt mit den Worten „Bist du jetzt ein Clown oder was?” und Gelächter begrüßt. Doch genau diese Kommentare, die mich vorher verunsichert hätten, ließen mich kalt. Ich wusste, dass die Hose mir gefiel und das war alles was mir wichtig war.

freddisson (1)

(Hier ein kleiner Funfact am Rande: Die Person, die mich mit diesem Kommentar begrüßt hat, hat sich Wochen später weite Cordhosen gekauft. Grüße gehen raus.)

Es wird immer Leute geben die dich nicht mögen, die nicht mögen was du tust oder einfach nichts mit dir anfangen können. Aber das ist okay, es gibt mehr als genug Menschen, die dich auch mögen wenn du bist wie du bist.

Und damit bin ich jetzt am Ende dieses kleinen Artikels. Falls du dich damit identifizieren kannst, denk drüber nach etwas zu ändern. Feel free den Artikel zu teilen.

love y´all, @freddisson

Text: Freddy

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