MOUBSEN

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Fast wie eine Fata Morgana: Vintage Designer Sale

Nicht geschlafen, um 7 Uhr morgens angekommen und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, war der Check-in für das Hotel, gütiger Weise erst um 12 Uhr mittags. Nachdem wir diese Tortur hinten uns gebracht hatten und uns durch einen kleinen Teil von Charlottenburg durchhustleten, um
endlich einchecken zu können, war der erste Tag auch schon fast gegessen.

Wir schlugen die Zeit irgendwie tot und ließen uns um 9 Uhr in der Früh in einem Café nieder. Übrigens, mit wir meine ich Ella, meine Herzensdame, die mich an die Hand nahm, wie einen kleinen Jungen, der die Obhut einer starken, schützenden Frau braucht, weil Moubsen in der Früh ohne Schlaf nicht zu gebrauchen ist.
Das Essen schmeckte ziemlich gut und das Ambiente war ganz süß. Mir ist nur der Name des Cafés entfallen, welcher schon fast wie eine Fata Morgana wirkte, da die Müdigkeit an unseren Knochen nagte.

Nach dem Frühstück, hatten wir noch reichlich Zeit, die wir auf den Kopf stellen mussten, um endlich einchecken zu können. Besonders warm war es draußen auch nicht. Im Gegenteil – es war arschkalt. Unsere tiefgefroren Hintern trieben uns zum KaDeWe, wo wir uns erstmal aufwärmten und bummelten.

Als wir die stolzen Preise, der jeweiligen exklusiven Brands unter die Lupe nahmen, war die Zeit fast schon reif um endlich ins warme, kuschelige Hotel einzuchecken. Doch davor, haben wir noch einen kleinen Stop bei Solebox eingelegt. Shoutout an Levin, den ich zuvor nur in der digitalen Welt des Grams zu Gesicht bekam und natürlich auch an Massimo! Super coole Leute, die in einem super coolen Sneakerstore arbeiten – it’s a match!

Nach dem wir um 12 Uhr endlich eincheckten, hauten wir uns erstmal für drei Stunden aufs Ohr. Um es klar und deutlich zu sagen, hat es uns echt gefickt, weil wir am Vortag auch nicht gepennt hatten. Jedoch hat der beste Koreaner „Arirang“ uns mit seinem Ketchup Chicken wieder zurück ins Leben befördert. Zwar nicht ganz, aber zum größten Teil. An der Stelle einen Shoutout an Bianco, für diese Entdeckung und ein Shoutout an Achmir, der seine vollgepackte Portion nicht auf essen konnte.

Ausklingen ließen wir den Tag in einer Bar; eine Welt die mir völlig fremd ist, da ich Bars und Clubs meistens meide. Aus dem einfachen Grund, weil ich ein Spießer bin. Mir reicht es mit Freunden FIFA zu zocken und währenddessen noch Shisha zu rauchen, oder einfach in einer entspannten Runde Nintendo Switch zu spielen, bis mir die Augen ausfallen.

Genug von meinem Gelaber – jetzt gehen wir über zum Eingemachten.

Fast wie eine Farta Morgana: Der Vintage Designer Pop Up Store

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Nach dem wir aus dem ersten Hotel auscheckten machten wir uns auf den Weg zum Weinmeisterhotel, das uns netter Weise der Burberry Pat organisierte. Und ich muss sagen, dass ich noch nie in meinem Leben, in so einem schönen Hotel verweilt habe, da mir der andauernde Lifestyle des broke seins, einem nicht solch einen Luxus gewährt.

Der erste Tag der des Pop Up Stores fand am 1. Dezember statt und war auch somit von den Besucherzahlen her am stärksten. Was die Verkäufer angeht waren wir ziemlich gut aufgestellt. Aus Deutschland hatten wir Verkäufer aus Stuttgart da, die @gebrueder_schmid die ihre schlichten Streetwear-Pieces loswerden wollten. @nessie war natürlich auch Vorort und repräsentierte Berlin mit erhobener Brust! Bei ihrer Verkaufsstange hatte man das Gefühl, als ob man auf einem Regenbogen reiten würde. Auf dem Streetwear-Regenbogen, um genauer zu sein.

@maximum_flex vertrat ebenfalls Berlin. Seine Verkaufsstange war wirklich der pure flex. Vetemens, Ader Error, Raf Simons und noch vieles mehr…

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Gottseidank, war ich nicht der einzige Münchner. @yungkidvince ebenfalls aus München (eigentlich gebürtiger Stuttgarter), hatte ebenfalls einen Stand mit etlichen Designer-Pieces. Ganz mit oben dabei: Commes des Garçons, Commes des Garçons Shirt, Commes des Garçons Homme.

Die Verkäufer kamen nicht nur aus Deutschland. Das wäre zu vorhersehbar gewesen und hätte an Spannung verloren. Wir hatten die Ehre, dass der Japanese Designer Archivist @elocyror extra aus London anreiste, um bei dem Pop Up Store mitzuwirken. Im Gepäck hatte er @fraser4king, der @convertingculture mit kuratiert. @jorccc und @elocyror kannten sich schon zuvor und waren eh ein perfektes Match, da die vom Sortiment her fast gleich ausgestattet waren, mit ihrem Japanese Archiv Stuff.

Es gab natürlich noch mehr Verkäufer, die ausgestellt haben, aber das wäre jetzt zu umfangreich geworden (es tut mir leid! @xmmvxssv, @floriflokati, @gabefxfx3000 und der Rest der Bande den ich vergessen habe!)

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Um dem Event noch den gewissen Feinschliff zu verleihen, gab es die Möglichkeit sich personalisierte Grillz bei @yccij anfertigen zu lassen. Ich hätte so Lust auf welche gehabt, aber in meinem Geldbeutel befanden sich nur feine Staubkörner, die die Euros in meinen Portemonnaies ersetzten. Sad life.

Jedoch hatte man nicht nur die Chance sich individuelle Grillz meißeln zu lassen, sondern auch sich unter die Nadel legen zu lassen. @freakodoestattos hat es den Besuchern oder den Verkäufern möglich gemacht sich Nano-Tattoos stechen zu lassen, für einen sehr erschwinglichen Preis. @sissi_pohle nutze die Gunst der Stunde, um sich auf ihrem Arm „Pat“ stechen zu lassen. Das war wirklich ein herzerwärmender Moment, da niemand damit rechnete. @bangtobang aka Burberry Pat hat es die Sprache verschlagen, sowie die Verkäufern im Pop Up Store. Die beiden sind offiziell liiert! Wer braucht schon einen Ring?

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Der zweite Tag der Veranstaltung, glich eher einem coolen Hangout, statt einem Verkaufstag. Man konnte sich unterhalten, lachen, trinken und Kontakte austauschen. Es sind neue Freundschaften entstanden, man baute sein Netzwerk weiter aus. Um genau das geht’s einfach. In dieser surrealen Social Media Welt, fehlt diese Kommunikation eben. Der Community-Gedanke wird dabei komplett zur Seite geschoben, weil jeder sein eigenes Ding machen möchte, statt als ein Kollektiv zu agieren. Selbst wenn man in einem Kollektiv Mitglied ist oder in einer „Community“, gibt es immer noch falsche Schlangen im Nest, die dir zwar „alles gute“ wünschen, dir jedoch hinterrücks deine Erfolge nicht gönnen, weil es ihnen wehtut. Und sich sowas aufzubauen, wo die Leute wirklich aufrichtig und ehrlich sind, ist immens schwierig, weil Neid immer eine große Rolle spielen wird. Deshalb muss man seinen Kreis kleinen halten und sich gegenseitig unter die Arme greifen. Der erste Schritt, wurde mit dem Event fundamentalisiert in dem man einfach die Leute zusammenbringt. Grüße gehen raus an Burberry Pat, der seine gut gepflegten Kontakte herauskramte, um sie alle versammelt an einen Platz zu bringen.

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Zum krönenden Abschluss trat @ghost___i als live Musik act auf, und mit seiner Performance polarisierte. Ich glaube ich spreche für fast alle anwesenden, die an dem Tag dabei waren, dass seine Musik die Seele der Zuhörer/Zuschauer berührte. Es hat sich nach Einsamkeit und Geborgenheit zur selben Zeit angefühlt, es ist schwer zu beschreiben was in einem vorging. Es war aber irre.

Ich bin gespannt wohin der Wind uns als nächstes hinführen wird. Wieder in Berlin? Oder doch in London? Oder wir bleiben auf dem Boden der Tatsachen und ziehen es wieder in Berlin auf? Wer weiß was uns noch erwarten wird. Ich bin aber zuversichtlich das es nicht das erste und das letzte Mal war.

Ein Riesen Dank an Pat und Sissi, dass sie das Projekt in die Wege geleitet haben! Danke dass ich dabei sein durfte! Danke dass ich neue Freundschaften schließen konnte! Danke Danke Danke.

Fotos: Florian Thiel

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