MOUBSEN

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Die Relevanz der Marken C.P. Company, Fred Perry und Co. in der Casual-Kultur

Die hoch impulsiven Fans, die in den Arenen sitzen und ihrer Mannschaft bei Seite stehen, als würde es keinen Morgen geben – oder besser gesagt, als würde es das Ende der Welt sein, falls ihr Team ein Spiel verlieren sollte. Vor allem, wenn es ein relevantes Match ist.

Steckt da mehr dahinter als nur unkontrollierte Gewaltdelikte und Komasaufen, oder hat das Ganze einen tieferen Sinn, welchen das einfach gestrickte Volk nicht verstehen kann.

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Die Kultur der Ultras, oder wie wir sie Heute nennen, die „Casual-Kultur“, wurde in den späten 70ern in England aus dem Boden gestampft und hatte zu dieser Zeit ihr Hochseason. In erster Linie ging es der jungen Arbeiterklasse darum, ein Gegenpol zu dem zu kreieren, was die ältere Generation als stylisch empfand. Unter diesem Vorwand konnten sich die jungen Revolutionäre ebenfalls mit Mode auseinandersetzen und sich gleichzeitig für immer prägen, mit Marken wie Stone Island, C.P. Company, Fred Perry, Lacoste, Fila etc.

Die Brands, die von den damaligen Avantgardisten in Mode gebracht wurden, genossen zwar einen guten Ruf in den 80ern, doch das wurde überschattet durch die Casual-Kultur die auch oftmals mit Gewalt in Verbindung gebracht wurde. Ein weiteres Motiv, um die Casual-Brands zu tragen war unter anderem, sich verdeckt in die Pubs der gegnerischen Mannschaften einzuschleusen, wobei eine Schlägerei nicht wegzudenken war. Der Kleidungsstil sorgte auch dafür, dass die Ultras oft von der Polizei nicht bemerkt wurden.
Da kommt das Sprichwort wieder auf, dass Kleider Leute machen. Vor allem wenn man gut gekleidet ist.

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Teilweise stimmt es zwar, dass es innerhalb der Subkultur Angehörige gab, die Brutalität bei diversen Fußballspielen liebten und es Ihnen einen gewissen Kick verschaffte. Dennoch richtete sich der Community-Gedanke auf den Austausch wertvoller Informationen in Themengebiete, wie Fashion, Musik und Fußball und der Spaß innerhalb der Gemeinschaft. Man muss sich nicht immer prügeln um eine schöne Zeit zu haben.

Was alle Casuals als eine Einheit formiert, sind die Marken aus den 70er und 80er Jahren, die sie bedienungslos Lieben und eine Geschichte erzählen, nämliche ihre. Einige Anhänger sind mit den Marken aufgewachsen. Sie dienen Heute noch als Uniform, um differenzieren zu können für welche Mannschaft man steht bzw. zu welcher Casual-Gruppierung man angehört. Es ist wesentlich individueller, als sich mit den Farben seines Teams einzudecken, oder?

Die Relevanz der Marken C.P. Company, Fred Perry, Stone Island und Co. in der Casual-Kultur

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Fotos: Kaj / Styling: Moubsen / Model: Moubsen / Creative Direction: Moubsen & Kaj

In Kooperation mit C.P. Company & Fred Perry

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